Die Zeit als technische Produkte vor allem funktionell und leicht bedienbar sein mussten, scheint der Vergangenheit anzugehören. Die Hersteller haben erkannt, dass Technik auch Spaß machen kann und soll. Es entsteht der Eindruck, dass einige Anbieter auf diese Weise neue Marktpotenziale erschließen wollen. Die Kunden profitieren von den witzigen Ideen und skurrilen Einfällen mancher Designer.

Ein Trend 2012 werden die Ultrabooks sein. Das sind leichte, dünne Notebooks, die in der Schnelligkeit des Startvorgangs dem Tablet-PC nicht nachstehen und mit einer Akkulaufzeit ausgerüstet sind, die den ganzen Tag halten soll. Zurzeit steht dem Massenvertrieb der schmalen Notebooks noch der relativ hohe Preis entgegen. Eine weitere Neuerung hat der Softwareriese Microsoft angekündigt. Die Entwicklung von Kinect für den PC erlaubt eine Bewegungssteuerung. Das Programm ist seit Januar auch anderen Entwicklern zugängig und es werden völlig neue Steuerungssysteme für PC-Anwendungen für 2012 erwartet. Auch Google wartet mir einem neuen Angebot auf. Das eigens für den Fernsehzuschauer entwickelte Google-TV hat zwar noch Startschwierigkeiten, doch die Suchmaschinenbetreiber sind optimistisch, das Konzept zum Erfolg zu führen.

Technikspielerein ganz anderer Art finden sich im Modellbau wieder. Wenn man heute einen Modellhubschrauber kaufen geht, hat man die Möglichkeit, eine Unmenge an technischem Zubehör auszuwählen. Die elektrische Eisenbahn wird inzwischen mit Computersteuerung durch das Gleis- und Tunnellabyrinth geschickt. Weichen reagieren mit Bewegungssensor auf weit entfernte Züge und die Ampelanlage funktioniert völlig autark mit einem Computerchip. Auch im Auto- und Flugzeugbau werden die Modellbauer mit immer neuen technischen Rafinessen konfrontiert. Wer einmal seine Liebe zu diesem Hobby entdeckt hat, wird ihm ewig treu bleiben.