Jeder, der einen Tintenstrahldrucker besitzt und das Gerät regelmäßig benutzt, kennt die Probleme, die diese Art des Druckens gelegentlich mit sich bringt. Größtes Handicap sind die Farbpatronen. Irgendeine Patrone ist meistens leer und in den seltensten Fällen ist sie daheim vorrätig. Kauft man die Patrone nach, verschlägt es einem an der Kasse oft die Sprache wegen des hohen Preises. Ein weiterer Punkt, der gegen den Tintenstrahldrucker spricht, ist die lange Druckzeit. Was für den Hausgebrauch ausreichend sein mag, erweist sich bei größeren Druckaufträgen schnell als zeitraubende Angelegenheit.

Anders als der herkömmliche Drucker verfügt der Laserdrucker über einen Toner. Dieser Laserdrucker Toner erlaubt das Drucken einer bestimmten Seitenanzahl, die weit über der eines Tintenstrahldruckers liegt. Je nach Druckaufkommen entscheidet die Größe des Toners über die herzustellende Seitenanzahl. Ein durchschnittlicher Toner sollte mindestens 1500 Seiten drucken können, bevor er gewechselt werden muss. Die Druckmethode ist gänzlich anders als beim traditionellen Gerät. Die Farbmischung entfällt, denn ein Laser bringt den Ausdruck auf das Papier. Das Resultat ist eine wesentlich kürzere Druckzeit. Zu beachten ist, dass ein normaler Laserdrucker nicht mit Farbe druckt. Hierfür wird ein spezieller Farblaserdrucker benötigt, der in der Anschaffung teurer ist.

Inzwischen sind Laserdrucker auch als Multifunktionsgeräte erhältlich. In dem Paket sind außer dem Drucker mit Laserfunktion noch Faxgerät, Kopierer und Scanner enthalten. Diese platzsparenden Alleskönner haben sich inzwischen in vielen Haushalten durchgesetzt. Der Laserdrucker bietet nicht nur Zeitersparnis und kostengünstigen Druck, er ist inzwischen preislich mit guten Tintenstrahldruckern zu vergleichen.